Apple iMac 24” Intel Core 2 Duo

Produkt: iMac 24" Intel Core 2 Duo
Hersteller: Apple
Anwendung: Erster Intel-basierter iMac mit 24" Monitor und Intel Core 2 Duo-CPU
Preis: ab 1.949,- Euro
Lieferumfang:
  • iMac 24" Intel Core 2 DuoApple USB-Tastatur und USB-Mighty Mouse
  • DVI-VGA Adapter-Kabel
  • Kaltgeräte-Stecker (Stromkabel)
  • Handbücher und Installations-DVD
Produkt-Link: Apple iMac 24" Intel Core 2 Duo
  • Frisch getestet von Stefan am 20.11.2006

Einleitung und der erste Eindruck

iMac 2006Ja es ist so weit, Apple hat nun einen neuen und größeren iMac auf den Markt gebracht. Der Desktoprechner ist um 4“ gewachsen und hat die stattliche Größe von 24“ erreicht. Im Vergleich zum 20“ G5 iMac sind äußerlich auf den ersten Blick, keine großen Unterschiede zu erkennen. Aber beim schon beim Auspacken wird klar, dass der iMac eine neue Generation darstellt. Er hat deutlich an Gewicht verloren hat, die früheren 17 kg sind jetzt auf 11,2 kg geschrumpft. Das DVD-Laufwerk hat eine neue Position in der Mitte des Bildschirms. Durch diese Veränderung lässt sich eine DVD ohne danach zu schauen einlegen. Die Rückseite ist leicht gewölbt wie bei den anderen Intel-iMacs. Auch die Anschlussleiste ist an einem neuen Platz, sie liegt waagerecht an der Unterkante. Der Startknopf musste dafür auf die andere Seite weichen. Wie schon bekannt ist im oberen Rahmen die iSight Kamera integriert.

iMac 2006Die im Lieferumfang enthaltene Apple Remote Fernbedienung lässt sich dank eines Magneten ein Stück unterhalb des Laufwerks anheften und kann so nie verlegt werden. Ebenfalls mitgeliefert werden ein USB-Apple Keyboard und eine USB-Mighty Mouse. Als Zubehör wird ein VESA Mount Adapter Kit von Apple angeboten, der eine Anbringung an der Wand oder einem Monitorschwenkarm ermöglicht. Erstmals ist ein iMac mit einem FireWire 800-Anschluss ausgestattet, der den Rechner nicht nur für Privatanwender interessant macht, sondern für diejenigen von hohem Interesse ist, die hohe Datenmengen verarbeiten müssen.Dadurch erweitert sich der Einsatzspielraum des bis dahin zu professionellen Anwendungen.

Näher betrachtet

iMac 2006iMac 2006Auffallend auf ersten Blick, ist, dass durch sein Wachstum in Höhe und Breite der Bereich unterhalb des Displays sehr schmal wirkt, im Gegensatz zu den kleineren Modellen, was sich positiv auf die Gesamtoptik auswirkt. Unweigerlich ist der 24“-iger, mit seiner Intel Core 2 Duo CPU, der schnellste iMac aller Zeiten. Bis man mit dem iMac und Mac OS X loslegen kann, vergehen lediglich 22 Sekunden für den Startvorgang. Die ersten Schritte mit dem Finder lassen einem schon den neuen Prozessor spüren. Die Arbeit fällt in fast allen Bereich sehr flüssig aus. iPhoto und iWork bieten ruckelfreies Arbeiten. Großes Spaßpotential für ein Spielchen für zwischendurch oder auf Dauer, gewährt die gute Grafikkarte alle mal auch in Fullscreen-Modus problemlos. iMac 2006Jedoch ist der in der Grundausstattung verbaute Speicher von einem Gigabyte für flüssiges Arbeiten mit größeren Anwendungen wie Aperture oder auch Final Cut Pro viel zu klein ausgelegt. Durch das derzeit verwendete Motherboard, welches einen 32-Bit breiten RAM-Bus bietet, ist es nicht möglich den iMac mit mehr als 3GB zu nutzen. Rechnerisch sind zwar 4GB möglich, dass „fehlende“ 1 Gigabyte geht für interne Systemfunktionen weg. Optional kann man den Speicher somit nur auf drei Gigabyte ausbauen.iMac Range

Erleuchtendes - Das TFT-Display

Auch der Monitor überzeugt in seinem Erscheinungsbild. Die in der Standardausführung verbaute Grafikkarte NVIDIA 7300 GT mit 128MB RAM, bietet mit einer maximale Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixeln viel Platz beim täglichen Arbeiten. Ein Mini-DVI-Anschluß versorgt zudem externe Monitore, wie dem Apple Cinema Display 23“, mit dem Bildsignal. Auch die Helligkeit des Monitors mit 466 cd/m2 ist sehr beeindruckend. Durch eine Messung ließ sich eine native Farbtemperatur von 6656 K ermitteln, der Weißpunkt lag bei x=0,30998, y=0,3279. Apple gibt einen Betrachtungswinkel von 178° horizontal und vertikal, sowie einen Kontrastwert von 700:1 an. Bei seitlicher Betrachtung büßt das Bild leicht an Helligkeit ein, aber die Farbneutralität bleibt so gut wie erhalten. Pixelfehler waren auch keine zu entdecken.
In Verbindung mit Front Row, lädt der iMac zwar zum Videoerlebnis, aber nicht unbedingt zum Kinoerlebnis zu Hause ein. Die Wiedergabe von DVDs ist im Vollbildmodus etwas pixelig, gelingt aber durchaus ohne Aussetzer und lässt sich mit entsprechendem Abstand gut ertragen bzw. sollte man die Auflösung des Monitors zu diesem Zweck entsprechend der Auflösung der DVD anpassen, da ein gedehntes PAL-Bild auf 1.920 x 1.200 Pixeln schon viel ist. HD-Videos, die von Natur mit einer höheren Auflösung ausgestattet sind, gibt der iMac dafür ohne nennenswerte Aussetzer wieder.

Der Ton macht die Musik

Kurz gesagt, der iMac ist leise, sehr leise. Den einzigen Krach verursachen die Lautsprecher bei der Musikwiedergabe. Und die Qualität kann sich hören lassen. Die Qualität die über die über die integrierten Lautsprechern in den Äther übertragen werden, ist für einen Desktop-Computer in keinster Weise selbstverständlich.

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